Was man über Yoga wissen sollte
yoga citta vritti nirodha
= Yoga ist das Zur-Ruhe-Kommen des Geistes (Patanjali)
Yoga ist über mehrere
Jahrtausende in Indien entstanden. Im Laufe der Zeit
haben sich in den unterschiedlichen Regionen des
indischen Subkontinents viele verschiedene
Yoga-Richtungen gebildet. Zu einer der bedeutendsten
Traditionen gehört der Yoga von T.K.V. Desikachar. Yoga
umfasst mehrere Komponenten – Körperübungen (asanas),
Atemübungen (pranayama), Meditation, Textstudien,
persönliche Lebensführung sowie Verhalten zur Welt und
zu anderen Menschen. In diesem traditionellen Yoga ist
es Ziel, die Schüler allmählich in all diese Aspekte des
Yogas einzuführen. Deshalb ist bei T.K.V. Desikachar
kein zusätzliches Attribut zum Begriff Yoga, wie er ihn
unterrichtet, zu finden. Der Yogastil heißt schlicht
Yoga. Hathayoga wiederum ist ein Begriff, mit dem alle
Yogarichtungen bezeichnet werden, die Körperarbeit mit
in ihr Yogaprogramm integrieren. (Quelle: Sriam)
Hatha Yoga ist der Yoga, der die Ausdrucksmöglichkeiten des Menschen in den verschiedenen Techniken nutzt: Vom Körper, dem Atem, der Ausrichtung des Geistes über die Verwendung von Tönen und Konzentrationsmitteln bis hin zur Meditation.
Yoga der Energie. Aller körperlicher Yoga (=Hathayoga) arbeitet mit dem Körper und ein Ergebnis davon ist, beweglicher, wohlbefindlicher und auch entspannter zu sein. Aber Yoga meint wesentlich mehr als das. Im Yoga der Energie können wir lernen, durch Konzentrationsübungen unsere mentale Energie zu sammeln und zu nutzen, durch bestimmte Bildvorstellungen unseren Geist zu fokussieren und ihm gezielt stärkende Impulse zu geben. Wir können lernen, durch das Tönen von bestimmten Vokalen oder Mantren auf den Körper und auch auf den Geist einzuwirken und neben Ton und Klang auch das Wirken der Stille zu erfahren, durch Meditation in unsere Mitte zu kommen, zu uns selbst zu finden - eins zu werden, mit allem was ist. >>> mehr ...
